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Luther in Sürenheide

Luther in Sürenheide

Kann man mit Gott einen Deal machen und sich einen Platz im Himmel kaufen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines szenischen Konzertes, zu dem die Chorgemeinschaft aus Sürenheide und Avenwedde in die Auferstehungskirche eingeladen hatte.

Passend zum 500. Jahrestag des Thesenanschlags von Martin Luther hatte der Chor Lieder von Siegfried Fietz und Jürgen Werth einstudiert, die inhaltlich um das Thema sowie um das Leben des Reformators rankten.

Zwischendurch traten der Ablassprediger Johann Tetzel (gespielt von Karl Grewe) und Martin Luther (gespielt von Friedrich Klausing) ebenso höchstpersönlich wie wortgewaltig auf. Während der eine die Gläubigen dazu aufforderte, sich von prognostizierten Höllenstrafen freizukaufen, betonte der Reformator, dass man sich Gottes Gnade nicht kaufen könne. Christenmenschen seien vielmehr auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen.

Musik und Texte fügten sich an diesem Nachmittag kongenial zusammen, so dass die Zuschauerinnen und Zuschauer sehr lebendig auf eine Zeitreise mitgenommen wurden, die den Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart spannte. Viel Applaus.

Die Chorgemeinschaft aus Sürenheide und Avenwedde brachte das Leben Martin Luthers lebendig auf die Bühne. Foto: Ibeler