Herzlich willkommen!
Herzlich willkommen auf den Internet-Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde Verl! Wir freuen uns, dass Sie uns besuchen und wünschen einen angenehmen und informativen Aufenthalt.
Aktuelles aus unserer Kirchengemeinde
20.02.12: Einführung des neuen Presbyteriums
Am Sonntag, den 26. Februar wird im Gottesdienst um 11.00 Uhr in der Erlöserkirche in Verl das neue... mehr
02.12.11: Herzlich willkommen, Pfarrerin Christina Ehring!
Am 1. Dezember hat Pfarrerin Christina Ehring ihren Dienst in unserer Gemeinde aufgenommen. Bis... mehr
06.11.11: KandidatInnen gesucht - und gefunden!
Die Arbeit im Presbyterium macht Spaß und gibt die Möglichkeit, Gemeinde mitzugestalten. Und so... mehr
Impuls der Woche
Sie, lieber Leser, liebe Leserin und auch ich gehören bestimmt nicht zur Mafia. Wir planen auch keine Angriffskriege oder spielen mit dem Gedanken, demnächst unseren Partner umzubringen. Wir begehen keine Raubüberfälle, keine Sexualmorde und schießen keinen Taxifahrer nieder. So etwas tut man nicht. Darum tun wir es auch nicht. Denn es gehört zu den eingeschliffenen Spuren des christlichen Abendlandes, dass man den anderen nicht einfach tötet. Schließlich haben wir mit dem fünften der Zehn Gebote „Du sollst nicht töten“ gelernt, Leben zu achten und zu schützen. Doch tun wir das wirklich in den vielen Situationen des alltäglichen – öffentlichen und privaten – Lebens? Wird nicht unter uns auf vielerlei Weise Leben zerstört und getötet, ohne dass Menschen sichtbar umgebracht werden?
- Wie ist das mit versteckten und offenen Wort-Angriffen, persönlichen Diffamierungen, Sticheleien und Spott?
- Tag für Tag werden uns durch die Medien unvorstellbare Brutalitäten ins Haus geliefert. Unsere Kinder und Jugendlichen wachsen damit auf. Mit welchen Folgen für ihre empfindsamen Seelen?
- Dem „Moloch Straßenverkehr“ opfern wir jährlich viele Tote durch Fahrlässigkeit.
- Wie steht es um den Schutz am Anfang und am Ende des Lebens? Dürfen wir im Umgang mit menschlichen Embryonen alle neuen biotechnologischen Möglichkeiten anwenden, die wir können? Immer noch stehen zigtausend Frauen vor der Frage, ob sie abtreiben sollen oder nicht, weil sie in seelischer, materieller oder sozialer Not sind. Aktive Sterbehilfe ist längst keine niederländische Eigenheit mehr.
- Wie gehen wir mit Gottes guter Schöpfung um? Sind wir durch unser Verhalten darauf ausgerichtet, den kommenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen?
- Tragen wir Verantwortung für unseren Leib, für unsere Seele, für unseren Geist?
- Ist unsere Arbeitswelt noch human? Was gilt? Sicherung der bestehenden und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen oder fette Gewinne und steigende Börsenkurse? Wird nicht auch in unserer Kirche das Leben von Menschen durch Pastoral- und Personalstrukturen regelrecht verheizt?
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Gottes Gebot „Du sollst nicht töten“ ist eindeutig. ER ist ein Freund des Lebens und will, dass Leben heil wird und heil bleibt. Welche ganz konkreten Konsequenzen für gelebtes Christsein drängen sich hier und jetzt auf? Impulsgeber für den Tatort Alltag kann uns der 1965 verstorbene Theologe und Arzt Albert Schweitzer mit seinem Gebot „Ehrfurcht vor dem Leben“ sein: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“
Barbara Kynast




