Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen auf den Internet-Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde Verl! Wir freuen uns, dass Sie uns besuchen und wünschen einen angenehmen und informativen Aufenthalt.

Aktuelles aus unserer Kirchengemeinde

10 Jahre eine OASE für Jugendliche

MONTAG 18.04. - Unsere Fördergruppen (15.30 - 18.30 Uhr) - Erst lernen - dann Buchstabensalat zaubern!- Die Eltern sind zu 18 Uhr eingeladen DIENSTAG 19.04. - Unser Kindertreff (16.30 - 19.00... mehr


Weite wirkt! Festival in Halle

Kommen Sie am 2. Maiwochenende und erleben Sie Musik, Meditatives und Meinungsbildendes! Mehr Infos hier mehr


Informiert beten - betend handeln! Wir laden zum Weltgebetstag ein

- und zwar nicht nur Frauen! mehr


Begabt! Berufen! Einführung von Christoph Henseler als Prädikant

und Verleihung der Zertifikate an unsere Trainees mehr


MitlenkerInnen gefunden

Wir freuen uns, dass wir auch für die kommende Wahlperiode Männer und Frauen gefunden haben, die sich in der Gemeindeleitung engagieren. Unsere neuen (und alten) PresbyterInnen sind: Ute... mehr


Impuls der Woche

Liebe Leserinnen und Leser! 

Hunger im Bauch. Das Weinen der Kinder hören, die vor Hunger und Angst nicht in den Schlaf kommen.

Und die schrecklichen Bilder des Krieges in den Augen und in den Träumen.

Verstohlene Blicke, wenn man ein Haus betritt, um heimlich Gottesdienst zu feiern.

Werde ich auffliegen? Wird man mich verhaften?

Zur Zwangsarbeit verpflichten oder zum Kriegsdienst?

 

 „Denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen“ – diese Erfahrung durchzieht die ganze Bibel.

Abraham, der nach Ägypten geht, weil seine Familie hungert,

die Familie von Josef auch,

das Volk Israel als Fremde und Sklaven in Ägypten,

die geistige Oberschicht, die man nach Babel verschleppt

Maria und Josef und Jesus, die sich vor dem Morden der Kinder durch Herodes nach Ägypten flüchten

Paulus, der für seinen Glauben im Gefängnis sitzt – unzählige Beispiele gibt es.

 

Losziehen. Mit einem Ziel vor Augen und doch ins Ungewisse.

Er zieht los mit seiner Familie. 12 Jahre alt. Lässt Freunde zurück. Den Ort, in dem er aufgewachsen ist. Verwandte. Seine Schule.

Macht sich auf den Weg mit den Eltern. Mehr als je einen Rucksack können sie nicht tragen. Nur das Nötigste ist darin. Eine Folie zum Schutz vor Regen. Bestecke und Messer, ein Ladekabel, vielleicht eine Unterhose und ein Paar Strümpfe, eine Wasserflasche. Und das Handy. Damit finden sie ihren Weg. Können damit übersetzen auf dem Weg nach Deutschland. Das Handy ist lebensnotwenig. Wenn sie Hilfe brauchen. Wenn sie Sehnsucht haben nach zuhause. ‚Um Informationen zu bekommen. 28 Tage werden sie unterwegs sein. Mindestens. Zu Fuß. Den ganzen Tag lang. So weit die kleinen und großen Füße tragen. Mit den kleinen Booten übers Mittelmeer und dann wieder zu Fuß. Quer durch Türkei und Griechenland, den Balkan, Österreich. Bis nach Deutschland.

Er hat Angst: Wie wird es dort für ihn sein? Wird er zur Schule gehen können?

Wird er die Sprache lernen? Wo werden sie wohnen, die Eltern Arbeit finden? Und er Freunde? Oder wird er ein Fremder bleiben?

 

Wenn du selbst fremd warst, dann erinnere dich:

An die schiefen Blicke.

Was wollen die hier? Die sehen so anders aus.

Du wolltest dich am liebsten unsichtbar machen.

Erinnere dich

an die Neugier,

an Menschen, die sagten: Die nehmen uns die Arbeit und die Wohnungen weg.

An die Angst, wenn dir jemand drohend gegenüber trat.

Aber erinnere dich auch an die Freundlichkeit:

An die, die dir halfen, dich zurecht zu finden.

An die, die dich einluden zu einem Kakao oder zum Spielen.

An die, die nicht lachten, wenn du etwas anders machtest als sie.

An den Moment, als du dich willkommen gefühlt hast.

 

Erinnere dich, Israel, sagt die Bibel.

Erinnere dich, Mensch.

„Ich bin der Herr, sagt Gott. Wenn sich ein Fremder in eurem Land aufhält, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Er soll bei euch wie ein Einheimischer sein, und du sollst ihn lieben, wie dich selbst.

Einen Fremden sollst du nicht ausnützen oder ausbeuten,

denn ihr selbst seid in Ägypten Fremde gewesen.“

Er kommt  heute in Nachbarschaft. In deinen Verein. In deine Klasse. Oder in deine Schule.

Was wirst du tun? .

 

 

Hier finden Sie uns

Erlöserkirche/ Gemeindehaus/ Gemeindebüro Verl,

Paul-Gerhardt-Str. 6

Auferstehungskirche/ Gemeindehaus/ Jugendhaus OASE / Ev. Friedhof Sürenheide,

Königsberger Str. 39

Pfr. Christoph Freimuth,

Paul-Gerhardt-Str. 8

Pfrin. Aletta W. Dahlhaus,

Königsberger Str. 37

Das Team

So sieht's bei uns von oben aus

Gemeindebrief

Die aktuelle Ausgabe der Quelle bekommen Sie von unseren Gemeindebriefausteilern, in den Kirchen oder Gemeindehäusern und einigen Verler Geschäften.

Möchten Sie sich den Gemeindebrief zuschicken lassen, melden Sie sich bitte unter 05246/ 3650 im Gemeindebüro!

Aus der Landeskirche

EKvW_Logo
logo_kkg