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Aktuelles aus unserer Kirchengemeinde

"Gottesdienst erleben und gestalten" KOMPAKT

Am Montag gibt es bei uns eine "KOMPAKT"-Schulung zum Thema "Gottesdienst" für... mehr


Komm, bau ein Haus

... das haben Jutta Witte-Vormittag und ihre HelferInnen am vergangenen Wochenende wörtlich... mehr


Neue Öffnungszeiten im Gemeindebüro - nun auch an einem Nachmittag

Seit dem 1. April ist unser Gemeindebüro neben drei Vormittagen (montags bis mittwochs, 10 bis 12... mehr


Die neue Küche in Sürenheide ist da!

Ein lang gehegter Wunsch ist in Sürenheide wahr geworden: mit Hilfe von Fördergeldern und... mehr


Herzlich willkommen: neue Krabbelgruppe in Verl

Wir werden immer größer, jeden Tag ein Stück. Wir werden immer größer, das ist ein Glück. Das kann... mehr


Impuls der Woche

Am Sonntag war mal wieder Muttertag. Viele Kinder haben ihren Müttern "Danke" gesagt und sie gefeiert: für das, was sie als Mütter für ihre Kinder getan und bewirkt haben, für ihre Liebe und Zuwendung. Und natürlich wurde auch „Danke“ gesagt dafür, dass eine Mutter nie aufhört, Mutter zu sein, auch wenn die Kinder schon groß sind.

Es tut Müttern (und Vätern!) gut,  dieses „Danke“ einmal zu hören. Im Alltag gibt es so vieles, das keiner sieht oder dankt: Danke, dass du schon wieder die Küche aufgeräumt hast. Danke, für die frisch gewaschene Wäsche. Danke, dass Du uns durch deine Arbeit ein gutes Leben möglich machst.

Mutter- oder Vatertag wäre eigentlich das ganze Jahr dran. Aber dieser Tag ist wenigstens ein Symbol für das „Danke“ für die Lebensleistung als Mutter. 

Man kann den eigenen Eltern Danke sagen mit einem Anruf oder Blumen, mit einem Zeitgeschenk oder einer liebevollen Aufmerksamkeit. Schön ist es, wenn Kinder auch mit ihrem eigenen Leben „Danke“ sagen: wenn sie etwas von dem weiter leben, was wir ihnen vorgelebt haben wie Strebsamkeit, einen guten Umgang mit Menschen, wenn sie selber liebevolle Eltern sind oder sich um ihre Mutter oder den Vater kümmern. Wenn wir das sehen, dann ist das auch eine Art Muttertag.

Auch von Gott wird gesagt, er sei wie eine gute Mutter. Gott – wie ein Vater oder eine Mutter. Sagen wir ihr eigentlich „Danke“? Geben wir ihr eigentlich etwas von dem zurück, was sie für uns getan hat?

Die Losung für den 15. Mai kommt aus den Psalmen: (Psalm 116,12): „Wie soll ich dem Herrn vergelten all seine Wohltat, die er an mir tut?“

„all seine Wohltat, die er an mir tut“ –  Gott ist aktiv in meinem Leben am Werk. Manches davon sehe ich nicht. Dass Essen auf dem Tisch steht, dass ich ein Zuhause habe, Freude finde, im Schweren getröstet werde – für all diese Wohltaten sorgt Gott. Jeden Tag aufs Neue.

 Da kann ich eigentlich gar nichts dagegen setzen? Jedes „Danke“ kann nicht aufwiegen, was Gott für mich tut. Also kein „Muttertag“ für Gott?

Sicher, Gott braucht keinen Muttertag – so wie wir menschlichen Mütter ihn auch nicht brauchen. Wir hören ja nicht damit auf, Mutter zu sein, nur weil die Kinder ihn nicht feiern oder gar vergessen. Und dennoch: ich finde, Gott hat auch kleine „Muttertage“ verdient, Zeichen der Dankbarkeit für das, was er an uns tut. Was können wir Gott also schenken?

Etwas von uns selbst, etwas, was wir aus Liebe und Dankbarkeit zu ihm tun – ich glaube, darüber könnte sich Gott freuen: Wenn wir durch unser Tun und Reden zeigen: dass wir gestärkt durch seine Liebe uns  Menschen zuwenden. Wenn wir dankbar davon erzählen, welche Erfahrungen wir mit ihm machen. Wenn wir unsere Gaben und Fähigkeiten einsetzen, um unsere Welt zu einem lebenswerten Ort für alle machen. Und wenn wir seine Nähe suchen, das Gespräch mit ihm nicht abreißen lassen.

Lassen Sie uns solche „Muttertage“ mit ihr feiern! Amen.

Das Team

Gemeindebrief

Hier erhalten Sie die aktuelle Ausgabe unseres Gemeindebriefes "Die Quelle" zum Download. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

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